Auf dieser Seite findet ihr künftig alle Themen, mit denen wir uns beschäftigen.
 

Politik ist bekanntlich ein Marathon und kein Sprint – deshalb können einzelne Themen zeitweise stärker oder weniger stark im Fokus stehen.

Mit regelmäßigen Updates halten wir euch hier auf dem Laufenden. Nach und nach werden wir die Seite auch mit Inhalten aus der Vergangenheit ergänzen. So bleibt sie lebendig und zeigt, wofür wir uns einsetzen – gestern, heute und morgen.

30.09.2025

Mehr Transparenz: Öffentliche Sitzungen sollen künftig per Livestream verfolgt werden können (Antrag abgelehnt)

 

Um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalpolitischen Prozessen zu stärken und die Transparenz zu erhöhen, hat die UWG Ascheberg-Herbern-Davensberg einen Antrag in den Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss eingebracht. Dieser sieht vor, künftig die öffentlichen Teile von Rats- und Ausschusssitzungen live zu übertragen.

Bislang konnten Interessierte vor allem durch persönliche Teilnahme oder Gespräche Einblicke in die Arbeit von Rat und Ausschüssen gewinnen.


Künftig sollte es zusätzlich möglich sein, die öffentlichen Sitzungsteile online – bequem von zu Hause oder unterwegs – zu verfolgen. Davon profitieren insbesondere Menschen, die aus gesundheitlichen oder zeitlichen Gründen nicht an Sitzungen vor Ort teilnehmen können.

Die Übertragung war als reiner Livestream vorgesehen. Diese Form gilt als sicher und unkompliziert, da sie ausschließlich den Empfang ermöglicht und keine aktive Teilnahme erfordert. Risiken, wie sie bei interaktiven Plattformen auftreten können, werden so vermieden. Geplant war, den Stream über die Homepage der Gemeinde bereitzustellen – nutzbar auf Computern, Tablets und Smartphones.

Die Verwaltung sollte den technischen und finanziellen Aufwand für die Ausstattung des Bürgerforums mit der notwendigen Technik ermitteln und die Mittel für den Haushalt 2026 einplanen. Ziel war es, ab 2026 die öffentlichen Sitzungsteile aller Rats- und Ausschusssitzungen online zugänglich zu machen.

Leider wurde unser Antrag abgelehnt – lediglich die FDP unterstützte unseren Vorschlag. Als Begründung wurden ein möglicher Verlust der Gesprächskultur sowie die Sorge vor öffentlichen Diffamierungen genannt.

Trotzdem bleibt für uns klar:
Transparenz, Bürgernähe und Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen sind Grundpfeiler einer lebendigen Demokratie.


Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Politik in Ascheberg offen, modern und bürgerfreundlich gestaltet wird.

18.09.2025

Mitfahrerbank findet keine Mehrheit 
(Antrag abgelehnt)

Mitfahrerbank als Ergänzung zum ÖPNV – Antrag abgelehnt

Von Ottmarsbocholt fährt eine Schnellbuslinie direkt nach Münster. Eine direkte Verbindung vom Ortsteil Davensberg nach Ottmarsbocholt könnte für viele Menschen hilfreich sein – zum Beispiel für den Weg zur Schule, zur Arbeit, zu Fachärzten oder zum Einkaufen.

Eine Anfrage, den bestehenden ÖPNV um rund sieben Minuten von Ottmarsbocholt bis Davensberg zu verlängern, wurde von den zuständigen Stellen als nicht umsetzbar bewertet.

Vor diesem Hintergrund wurde von der UWG im Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschuss der Gemeinde Ascheberg der Vorschlag eingebracht, in Davensberg eine sogenannte „Mitfahrerbank“ einzurichten. Solche Einrichtungen gibt es bereits in einigen umliegenden Gemeinden, unter anderem in Nordkirchen. Sie sollen die Bildung von Fahrgemeinschaften erleichtern und damit die individuelle Mobilität verbessern sowie einen ökologischen Beitrag leisten.

Nach einer kontroversen Diskussion im Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschuss wurde unser Antrag jedoch abgelehnt.

12.06.2025

Nicht offen für Diskussionen

In der Sitzung des HFWA vom 12.06.2025 hat Barbara Kehrmann angeregt, darüber nachzudenken, den Freitagabend zusätzlich als offiziellen Kirmestag im Rahmen der Jakobi-Kirmes einzuführen. Ziel war es, neue Impulse zu setzen und auf veränderte gesellschaftliche Realitäten einzugehen.

Leider mussten wir feststellen, dass CDU und FDP nicht einmal bereit waren, diesen Vorschlag ernsthaft zu diskutieren. Dabei ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich der Stellenwert des traditionellen Kirmesmontags in den letzten Jahren verändert hat – sei es durch berufliche Verpflichtungen, familiäre Anforderungen oder finanzielle Gründe.

Wir möchten offen über alle Möglichkeiten nachdenken und uns nicht an überholten Strukturen festklammern. Eine lebendige Kirmes braucht den Mut zur Weiterentwicklung.

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